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"Three Sisters" und ein Elefant

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 30. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Der Tag begann, wie der gestrige aufgehört hat, mit Regen. Die Hoffnung, evtl. den Gipfel des Mount Taranaki heut früh zu sehen, hat sich leider nicht erfüllt.



Im letzten Blogeintrag habe ich aber ein paar Bilder gepostet, wie es hätte aussehen können 😜.

Die Idee, dass es im Tal evtl. nicht regnen würde, traf nicht zu, so dass wir uns zu einem spontanen Ausflug nach New Plymouth entschieden haben.


Wir hatten auf dem Weg eine Sehenswürdigkeit, die wir uns ungern im Regen angesehen hätten, und so konnten wir uns im Museum Puke Ariki die Zeit vertreiben.


Nach dem Nationalmuseum Te Papa in Wellington waren die Erwartungen erstmal nicht so hoch (vor allem weil es kostenlos war), aber es war tatsächlich gar nicht mal so schlecht. Bei Vielem konnte man interaktiv mitmachen und es hat auch das Leben der Māori thematisiert. Also wer mal in die Situation kommt, sollte jederzeit dieses Museum dem in Wellington vorziehen


Als wir das Museum verließen, hatte es mittlerweile aufgehört mit regnen. Es ist ein Umstand, den wir nun schon öfter in Neuseeland hatten. Früh denkt man die Welt geht unter und ab Mittag sucht man die Sonnencreme.


Bevor wir die Stadt verließen, sind wir noch kurz am Pier spazieren gegangen, haben die 48 Meter hohe Kunstinstallation ‚The Wind Wand‘ bewundert und die Te Rewa Rewa Bridge besucht.

Die Te Rewa Rewa ist eine preisgekrönte Fußgängerbrücke, deren geschwungenes, weißes Design an ein Walskelett oder eine brechende Welle erinnert. Besonders berühmt ist sie für ihre präzise Ausrichtung: Die markanten Bögen wirken wie ein Bilderrahmen, der den Mount Taranaki bei klarer Sicht perfekt in Szene setzt. Da es bei uns aber bewölkt war, habe ich euch ein besseres Bild aus dem Internet gesucht 🙂.



Nun konnten wir die ursprüngliche Reiseroute fortführen, welche uns über den State Highway 3 zu den Three Sisters und dem Elephant Rock führte.

Dem aufmerksamen Leser unseres Bloges, wird der Begriff Three Sisters natürlich sofort bekannt vorkommen 😜. So gibt es auch in Australien eine Felsformation in den Blue Mountains, welche genauso heißt (hier könnt ihr das gern nachlesen).


Im Gegensatz zu den Three Sisters in Australien, die man bequem von einem Plateau aus bewundern kann, muss man hier in Neuseeland direkt am Fuße der Klippen am Ozean entlanglaufen. Wir hatten echtes Glück mit dem Timing: Da gerade Ebbe war, konnten wir die über einen Kilometer lange Strecke durch den matschigen Sand und die zurückgebliebenen Gezeitenbecken zu den Felsen zurücklegen.


Da wir damit nicht gerechnet hatten, waren die Schuhe und Hosen schneller dreckig als gedacht 😅. Barfuß ging es dann auf rutschigen Untergrund weiter.



Gegenüber der Three Sisters thront der Elephant Rock – wer ein bisschen Fantasie mitbringt, erkennt darin sofort einen … na, wer hätte es gedacht? Einen Elefanten.




Rückzu dachten wir es wär klug eine Abkürzung zu nehmen. Eine andere Frau war auch der Meinung das wäre eine super Idee. Nachdem wir aber sahen wir sie knietief im Sand versank, sind wir umgekehrt.




Keine Sorge, ihr geht es gut! Wir haben sie auf dem Parkplatz wieder getroffen. Sie war zwar bis zur Hüfte voller Dreck, hat sich dann aber direkt am Auto umgezogen. Wir dagegen sind denselben Weg einfach wieder zurückgelaufen.


Nach so viel Sightseeing gab es dann Fish and Chips beim Whitebait Inn.

Dort haben wir dann genau den Fisch gegessen (Whitebait = Weißfischchen), den uns auch Wayne bei unserer Bootstour zu kosten gegeben hat.


Für mich gab es das in Burgerform für Heike als Pfannkuchen (die übliche Art das hier zu essen) und Hanna hat sich dann doch lieber mit Kartoffelecken begnügt. Überdies hinaus, hat Heike ihre Leidenschaft für Foxton Fizz Limo entdeckt. Drei davon fahren jetzt mit uns nach Hause 😅.



Danach ging es weiter über den State Highway 3 bis zu unserem Campingplatz bei der Waitomo Glowworm Cave. Dort konnte man ähnlich wie beim Fox Gletscher aus der Südinsel Glühwürmchen sehen. Diesmal aber in einer Höhle.


Dort locken die Larven der neuseeländischen Pilzmücke mit ihrem blau-grünen Biolumineszenz-Licht Insekten an, um sie zu fangen. Dafür lassen sie zahlreiche klebrige Seidenfäden von der Höhlendecke herabhängen, die wie funkelnde Fangnetze wirken. Bei einer lautlosen Bootsfahrt durch die dunkle Grotte kann man dieses beeindruckende Naturschauspiel, das an einen leuchtenden Sternenhimmel erinnert, aus nächster Nähe beobachten.


Die schiere Menge der Insekten war toll. Bei unserer kleinen Privatführung am Fox Glacier wurden aber viel mehr interessante Details erzählt

(klick). So wussten wir zum Glück also schon über alles Bescheid 🙂. Da man natürlich keine Fotos machen durfte hier zwei aus dem Internet.



Nun sind wir zurück im Camper, ruhen uns aus und freuen uns auf morgen. Da wird es nämlich ziemlich heiß und ich meine nicht das Wetter 😜.





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