Auckland Harbour Cruise
- Sebastian

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Heute ist der letzte Tag des Urlaubs. Da unser Flugzeug erst in der Nacht 1:00 Uhr startet, haben wir heute noch etwas Zeit. So sind wir nochmal ausführlich durch Auckland geschlendert und haben eine Hafenrundfahrt gebucht. Die Innenstadt von Auckland ist wirklich überschaubar groß und einfach zu Fuß zu erkunden.
Das rote Haus auf den Fotos ist das Shakespeare Hotel & Brewery ein echtes Stück Aucklandgeschichte. Das markante Gebäude aus dem Jahr 1898 besticht nicht nur durch seinen viktorianischen Charme, sondern trägt stolz den Titel als Neuseelands ältester Brewpub. Bereits 1986, lange vor dem globalen Craft-Beer-Hype, begann man hier, Bier direkt vor Ort zu brauen, und begründete damit eine Tradition, die bis heute anhält.
So haben wir noch mehr zu Fuß erkundet, wie eine Kirche, mehrere Animeläden und andere Shops.
Lustigerweise hat Auckland auch ein Bahnnetz, aber das wird jeden Sommer geschlossen.
Das wirkt auf den ersten Blick paradox, folgt aber einer strikten Logik. Es ist die einzige Zeit im Jahr, in der das Schienennetz für eine Generalüberholung komplett gesperrt werden kann, ohne ein Verkehrschaos im Berufsverkehr auszulösen. Die Behörden nutzen die Kombination aus trockenem Wetter und niedrigen Pendlerzahlen, um das marode Fundament der Gleise für den zukünftigen City Rail Link zu erneuern. Was wie eine Einschränkung wirkt, ist also eigentlich ein notwendiger Endspurt, um Aucklands öffentlichen Nahverkehr langfristig leistungsfähiger zu machen. Hier ein Bild des Bahnhofs.

Lustigerweise sind trotzdem fast alle Schalter besetzt gewesen.
Um 13:30 Uhr begann unsere Hafenrundfahrt, wobei der Hafen selbst nur einen kleinen Teil der Strecke ausmachte. Die Fahrt fuhr weit hinaus und zeigte uns andere Orte wie Devonport, den Bean Rock Leuchtturm und die unmittelbar bei Auckland gelegenen Vulkaninseln Browns Island und Rangitoto.
Ein zufälliges Erlebnis war ein Bungee-Jump von der Auckland Harbour Bridge genau in dem Moment, als wir drunter durchgefahren sind.
Nach der Fahrt machten wir noch einen Abstecher zu Giapo. Den Tipp für diese Eisdiele hatten wir aus Deutschland bekommen, nachdem es einen Bericht darüber auf Kabel Eins gegeben hat.
Das Eis war wirklich sehr lecker.
Zum Abendbrot ging es dann Tony's Original Steak & Seafood Restaurant, was man wirklich empfehlen kann. Beim anschließenden Suchen nach einem Taxi ist uns wieder vermehrt aufgefallen, dass es in Auckland nicht wirklich sauber ist. Absolut kein Vergleich zu Sydney.
Wegen der Städte muss man nicht nach Neuseeland fahren, aber ich denke das hat auch niemand vor 😜.
Für die größte Stadt des Landes wirkt der Flughafen von Auckland überraschend klein. Da es drinnen kaum Sitzmöglichkeiten gibt, haben wir uns – nachdem wir unser Gepäck aus der Aufbewahrung geholt hatten – draußen auf eine Bank gesetzt. Der Innenbereich gleicht eigentlich nur einem langen Gang, der mit Check-in-Schaltern gefüllt ist.
Check-In und Sicherheitskontrolle liefen wie immer extrem fix und unkompliziert. Jetzt warten wir entspannt auf das Boarding an Gate 10. Zuerst geht es mit einem Airbus A350-900 nach Singapur. Dort haben wir 4 Stunden Aufenthalt, bevor wir mit einem A380-800 weiter nach Frankfurt fliegen. Dann heißt es nochmal 4 Stunden warten, bis es nach Dresden geht. Trotz der Wartezeiten immer noch schneller als die Bahn – vor allem im Winter! 😅.

















































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