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Bay of Islands

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 4. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Heute ist ein Ausflug in die Bay of Islands geplant. Dazu mussten wir etwas zeitiger aufstehen, da wir 9:00 Uhr am Pier 10 in Paihia sein mussten. Dort startete unser Boot der Island Getaway Tours für eine 4,5-stündige Rundfahrt mit Stops quer durch die Bay.


Da ich erfahrungsgemäß nicht so gut mit Wellengang klarkomme, gab es eine Stunde vor Abfahrt wieder eine Tabelle Superpep.


Die Sorge stellte sich aber schnell als unbegründet raus, da der Ozean heute wirklich ruhig war. Wir hatten bestes Wetter und die ganze Zeit Sonnenschein.


Unser erster kurzer Stop war auf der Insel Motuarohia.

Die Insel ist weit mehr als nur das perfekte Postkartenmotiv der Bay of Islands. Wir gingen den Anstieg zum Aussichtspunkt und blickten auf die türkisblauen 'Twin Lagoons' (eines der bekanntesten Fotomotive der gesamten Region), die die Insel fast zerteilen – ein Anblick, der die tiefe Geschichte dieses Ortes kaum vermuten lässt. Genau hier, in der heutigen 'Cook’s Cove', ankerte Captain Cook 1769 mit der Endeavour und läutete eine Ära erster Begegnungen ein, doch die Insel birgt auch düstere Geheimnisse: Sie war 1841 Schauplatz einer der tragischsten Kriminalgeschichten des frühen Neuseelands, bei der die Siedlerfamilie Roberton, die der Insel ihren englischen Namen gab, ums Leben kam.



Bei besten Wetter schifften wir weiter zum wohl spektakulärsten Spot der Bay of Islands, dem Hole in the Rock.

Auf dem Weg dahin wurden wir zu aller Überraschung von Delfinen (Große Tümmler) begrüßt!



Das Hole in the Rock, das auf der Insel Motukōkako liegt, ist nicht nur geologisch beeindruckend, sondern auch kulturell von großer Bedeutung. Über Jahrtausende haben Wind und Wellen diesen natürlichen Tunnel in den Fels gewaschen, der heute als eines der bekanntesten Wahrzeichen Neuseelands gilt. Doch für die Māori ist dieser Ort weit mehr als eine Touristenattraktion: Die Insel markiert den historischen Landeplatz bedeutender Waka-Kanus und war für die Ngāpuhi-Krieger essenziell, um hier Federn für ihre zeremoniellen Umhänge zu sammeln, bevor sie in die Schlacht oder zu wichtigen Treffen zogen.



Und das Wetter heute perfekt war und die See ruhig, konnte der Kapitän unser Boot sogar durch das Hole steuern.


Auf der Rückfahrt sind wir noch an einem Felsen vorbeigefahren, der bekannt für seine Bevölkerung mit unzähligen Möwen ist. Bei uns hatte sich zwischen die Möwen noch ein schlafender Seelöwe gelegt.



Einen letzten Zwischenstopp gab es auf der Insel Urapukapuka. Hier gab es die Möglichkeit zu schnorcheln. Darauf hatten wir zwischen den Booten und aufgrund der Wassertemperatur aber keine Lust. So begnügten wir uns mit einem Picknick, begleitet von gierigen Blicken gefederter Angreifer 😅.



Anschließend ging es zurück nach Paihia und wir chillten am Campground und im Pool.



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