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West Coast to Buller River

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 24. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Der Tag begann heute, naja sagen wir, etwas nass 😅.



Das Wetter war auch nicht so toll vorhergesagt wurden und so richtete man sich innerlich darauf ein, dass uns heute ein veregneter Tag begleiten wird.


Also essen, alles fertig gemacht und los ging die Fahrt. Ziel war heute ein Campingplatz in der Nähe von Murchison. Die Fahrt führte uns weiter Richtung Norden den State Highway 6 an der West Coast entlang. Kaum hatten wir im strömenden Regen am Ortsausgang von Greymouth getankt und die Hügel der Twelve Apostles Range hinter uns gelassen, passierte es: Wie aus dem Nichts riss der Himmel auf und die Sonne strahlte uns entgegen. Genau das ist Neuseeland – hier ändert sich das Wetter nicht im Stunden-, sondern im Sekundentakt.

Überrascht von der unerwarteten Wendung, fuhren wir prompt 500 Meter an der Einfahrt zum Point Elizabeth Walkway vorbei. Diesen hatten wir aufgrund des Wetter ausfallen lassen wollen. Also fix gewendet und zum Parkplatz gefahren. Der Weg führt ca. 45 Minuten durch Urwald bis zum Point Elizabeth Lookout, von welchem man einen tollen Blick auf die Tasmanische See hat.



Wieder zurück am Auto führt uns die Straße Richtung Norden zu den Pancakes Rocks.

Auf dem Parkplatz angekommen habe ich einen super Offroad-Caravan gesehen, wie man sie pausenlos in Australien sieht.

Das wäre ein Traumgefährt für eine Tour durch Australien. Kaum mache ich ein Foto, kommt zufällig der Besitzer vom Einkauf auf mich zu und wir kommen ins Gespräch. Und natürlich kommt der Mann – wie es die Art des Caravans schon verraten hat – aus Australien und hat ihn extra für den Neuseeland-Urlaub hierher verschiffen lassen.

Wir sprechen darüber, wie wir es schon damals in Australien erlebt haben, dass man alle Einheimischen daran erkennt, dass sie im Caravan fahren und die Touristen in ihren Maui-Campern durch die Pampa kutschen.



Nun aber zu den Pancake Rocks. Diese Felsgebilde bei Punakaiki an Neuseelands Westküste sind bizarre Kalksteinformationen, die wie gestapelte Pfannkuchen aussehen und durch Meerwasser-Erosion entstanden sind, mit beeindruckenden Blowholes (Wasserfontänen) bei Flut.





Nach diesem tollen Erlebnis führte uns der State Highway 6 alsbald weg von der West Coast ins Landesinnere.


letztes Bild von der West Coast
letztes Bild von der West Coast

Dabei schlängelt sich die Straße gemeinsam mit dem Buller River Richtung Murchison. Um so mehr man sich vom Ozean entfernt, umso weniger Farne gibt es. Das liegt daran, dass diese sehr viel Wasser benötigten und es hier nicht so oft regnet. Entlang des Flusses müssen teilweise sehr enge Passagen gemeistert werden, welche knapp breiter als unser Camper sind.



Nach einer kurvigen Fahrt, die uns in den meist weich gefederten Campern gern doppelt so wackelig vorkommt, machen wir noch einen Zwischenstopp bei der Buller Gorge Swing Bridge.

Neben dem überqueren einer Hängebrücke kann man hier noch viele weitere Aktivitäten wie Rafting, Speed-Boot und Zip-Line machen. Wir entscheiden uns nur für die Hängebrücke.



Im Anschluss ging es direkt zum heutigen Campground. Auch hier wären noch Stellplätze frei gewesen. Das Vorbuchen war bisher auf der Südinsel nicht notwendig.

Der Campground ist sehr sauber und hübsch gelegen. Man kann an zwei verschiedenen Spots in den Buller River. Im Fluss ist es wärmer als im Ozean, aber gefühlte 18 Grad reichen dann doch nicht aus um baden zu gehen 😅.



Zum Abendbrot gab es, wie immer zu Weihnachten, selbstgemachten Kartoffelsalat mit Wurst. Diesmal Lamm, wir sind ja in Neuseeland.



So hatten wir wieder einen schönen Tag, welcher zwar im strömenden Regen begann, aber dann doch noch tolles Wetter hervorgezaubert hat.

Die Sonne verschwindet bald hinter den Bergen und wir werden gleich zusammen die letzte Folge Manhunt schauen 🙂 - meine Frau sagt alle werden gefangen, ich denke Daniel schafft es 😅.



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