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Wai-O-Tapu

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute zieht es uns in den Osten der Nordinsel Richtung Rotorua. Der Regen, welcher uns schon früh begrüßt hat, sollte uns heute mit kurzen Unterbrechungen eine ganze Weile begleiten.

So führte uns die Fahrt zuerst zurück Te Kuiti und dann weiter auf dem State Highway 30 und State Highway 1 bis nach Wai-O-Tapu. Te Kuiti gilt als die selbsternannte Hauptstadt des Schafscherens von Neuseeland. Gewürdigt wird dies mit einer großen Statue mitten in der Stadt.



Danach regnete es quasi die ganze Fahrt ziemlich heftig.



Angekommen in Wai-O-Tapu hatte der Regengott ein Erbarmen und schenkte uns Sonne.

Wai-O-Tapu ist ein vulkanisch aktives Gelände und bietet eine Landschaft, die sich ständig verändert.

Die Hauptattraktion ist der sogenannte Champagne Pool. Dies ist das meistfotografierte Becken mit ca. 74 °C Wassertemperatur an der Oberfläche und ca. 260 °C am Boden des Pools. Er hat einen Durchmesser von etwa 65 Metern, ist ca. 62 Meter tief und ist für seine leuchtend orangefarbene Umrandung bekannt, die durch Ablagerungen von Arsen- und Antimonsulfiden entsteht. Das Wasser sprudelt leicht wie Champagner (daher der Name).




Obwohl das Wasser in der Tiefe weit über dem normalen Siedepunkt liegt, kocht es dort unten nicht, weil der enorme Wasserdruck der darüberliegenden Schichten dies verhindert. Erst wenn das heiße Wasser nach oben steigt und der Druck nachlässt, bilden sich Gasblasen – vor allem aus Kohlendioxid (CO₂).


Ein weiteres Highlight ist das Devil’s Bath. Es fasziniert durch seine fast unnatürliche, neongrüne Farbe, die durch eine chemische Mischung aus Schwefelablagerungen und Eisensalzen entsteht. Je nach Sonnenstand und Mineralgehalt variiert der Farbton zwischen giftigem Zitronengelb und tiefem Hellgrün. Trotz des einladenden Namens ist das Becken extrem sauer und dient lediglich als spektakuläres Fotomotiv inmitten der vulkanischen Kulisse.



Nach diesen wunderschönen Anblicken und weniger schönen Gerüchen (Schwefel), ging es weiter den State Highway 5 hinauf zum

Whakarewarewa Thermal Reserve. Das Gebiet ist hochaktiv und bietet spektakuläre Naturphänomene. Die Hauptattraktion ist der Pōhutu Geysir. Er ist der größte aktive Geysir der südlichen Hemisphäre. Er bricht etwa ein- bis zweimal pro Stunde aus und schießt das Wasser bis zu 30 Meter hoch in die Luft...außer Heute. Evtl. lag es am Regenwetter, das uns die ganze Führung begleitete 😅. So brach er nur am Morgen einmal aus und blieb seit dem stumm.




Nach der Besichtigung der Geysire konnte man sich noch die Werkstätten anschauen, in denen Maori in Schnitzkunst an Holz und Stein ausgebildet werden.

Nachdem wir kurz auf unseren heutigen Campingplatz waren, haben wir uns aufgrund eines Tipps für 21:00 Uhr noch was Besonderes rausgesucht. Nämlich einen Besuch des Redwoods Treewalk. Dort kann man innerhalb eines Baumwipfelpfades durch ein Meer verschiedener Lichter laufen. Das war ein super passendes Spektakel kurz vor Silvester. Nach einer Weile warten könnten wir um ca. 22:00 Uhr unseren Rundgang starten.



Nun ist es kurz vor 24:00 Uhr und wir können gleich unsrer Bekannten in Deutschland um 12:00 Uhr zu Neujahr anrufen 😜.

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