Te Waikoropupū Springs
- Sebastian

- 25. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute machen wir uns auf an die Nordspitze der Südinsel. Um diese Region zu erreichen, muss man über den State Highway 60 den Tākaka Hill bezwingen. Der offiziell als Tākaka Hill Saddle bezeichnete Abschnitt stellt die einzige Straßenverbindung zwischen der Tasman Bay (nahe Nelson/Motueka) und der Golden Bay im äußersten Norden der Südinsel dar. Die Strecke über den Pass ist etwa 25 Kilometer lang und umfasst sage und schreibe 257 Kurven. Einige davon sind Haarnadelkurven mit einem Winkel von fast 320 Grad. Leider bringen unsere eigenen Bilder das nicht wirklich gut wieder. Wir waren wieder damit beschäftigt, unsere Schubladen im Zaum zu halten. Das Ausbauen und aufs Bett legen ist jetzt die final beste Lösung 😅.
Nachdem wir die Tour geschafft haben, schauten wir uns die Te Waikoropupū Springs an. Es handelt sich dabei um das größte Süßwassersystem Neuseelands und die größten Kaltwasserquellen der südlichen Hemisphäre. Die Quellen sind weltberühmt für die Reinheit ihres Wassers. Lange Zeit hielten sie den Weltrekord für das klarste Süßwasser, bevor sie 2011 vom Blue Lake (ebenfalls in Neuseeland) knapp überholt wurden.
Unter Wasser wurden Sichtweiten von bis zu 63 bis 80 Metern gemessen. Zum Vergleich: In absolut destilliertem Wasser liegt die theoretische Grenze bei etwa 83 Metern. Leider bringen auch hier die Fotos nicht annähernd das gesehene rüber. Das Wasser war so kristallklar, dass es beinahe unsichtbar wirkte und die Steine am Boden zum Greifen nah erschienen.
Im Anschluss sind wir auf unseren Campingplatz gefahren. Unterwegs sah man immerwieder den Pōhutukawa. Dieser Baum wird hier als Weihnachtsbaum bezeichnet, da er immer zu Weihnachten blüht.
Angekommen stellen wie fest, dass das Office abgeschlossen war. Heute (25.12.2025) wird in Neuseeland Weihnachten gefeiert und wirklich alles hat zu. Der Betreiber, oder irgend ein Mitarbeiter, hatte mich versehentlich in sein Booking aufgenommen, obwohl sie grundsätzlich am 25.12 niemanden aufnehmen. Zum Glück wohnte er gleich auf dem Platz, so dass er kurz seine Festlichkeiten unterbrach und uns doch noch unseren Campingplatz zeigte.
Der Platz ist sehr voll aber dafür direkt am Meer. Da ich leicht erkältet bin, die 5 Minuten im Buller River gestern waren evtl. doch keine so tolle Idee😅, gehen wir den Rest des Tages ruhig an.
Morgen schauen wir uns etwas an, das garantiert jeder von euch schon einmal gesehen hat – viele sogar täglich –, selbst wenn ihr noch nie in Neuseeland wart.


























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