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Mount Taranaki - der Boden ist Lava

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 29. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Nachdem uns schon gestern Abend aufgefallen war, dass der hintere rechte Reifen am Auto etwas schwach auf der Brust aussieht, haben wir heute nach der Abfahrt vom Campground die erstbeste Tankstelle angesteuert. Reifendruck überprüfen war angesagt. Die Anlage für den Reifendruck war erstmal unklar, da alles in PSI angegeben wurde. Nach einer kurzen Umrechnung in bar war das Problem dann gelöst. Der hintere rechte Reifen hatte laut Anlage ca. nur die Hälfte des Luftdrucks des hinter linken Reifens. Nun passt es wieder und bisher verliert er auch nichts mehr 😅.



Im Anschluss führte uns die heutige Fahrt weiter Richtung Nordwesten zum Mount Taranaki. Der Berg, mit seinen 2518 m Höhe, ist ein klassischer Schichtvulkan, der zweithöchste Berg der Nordinsel und gilt als einer der symmetrichsten Vulkankegel der Welt. Er sieht dem Mount Fuji in Japan so ähnlich, dass er im Film Last Samurai (mit Tom Cruise) sogar als Double für den berühmten japanischen Berg diente.

Geologisch gesehen ist Taranaki nicht erloschen, sondern nur schlafend (ruhend). Der letzte große Ausbruch war um das Jahr 1755. Statistisch gesehen bricht er etwa alle 90 Jahre (kleine Eruptionen) bis 500 Jahre (große Eruptionen) aus – er ist also eigentlich "überfällig" 😅.


Das ist deshalb spannend, weil wir für heute Nacht den Stratford Plateau Carpark eingeplant haben – das ist der höchstgelegene Parkplatz hier.


Als wir ankamen, lagen der gesamte Parkplatz und der Gipfel des Berges in den Wolken.



Zudem hat es leicht zu regnen angefangen. Das soll uns aber nicht davon abhalten, eine kleine Wanderung zu machen. Rund um den Berg gibt es einige Pfade, die quer durch den wilden Urwald zu Wasserbecken, Aussichtspunkten und Wasserfällen führen. Gemeinsam mit Heike, Hanna ist etwas verschnupft und wartet in Auto, laufen wir zu den Wilkies Pools. Es handelt sich um eine Serie von natürlichen, terrassenförmigen Becken im Fels, die vom Kapuni Stream gespeist werden.



Da der Regen nicht weniger wurde, ging Heike zurück zum Auto und ich wanderte alleine weiter zu den Dawson Falls. Ähnlich wie bei den Wilkies Pools ist die Vegetation hier einzigartig. Da die Dawson Falls tiefer liegen als der Gipfel, ist der Wald hier extrem dicht und wirkt durch das viele Moos und die Flechten wie eine Märchenkulisse. Oft wird dieser Abschnitt auch als „Gnome Forest“ bezeichnet.




Der Wald und die ganze Gegend ist wirklich sagenhaft. Obwohl ich den Rückweg in den Wolken zurücklege, ist die Atmosphäre toll.


Zurück am Parkplatz, ich habe ca. 2 Stunden und 20 Minuten für die Strecke benötigt, regnet es noch heftiger. Zusammen mit uns haben sich noch vier andere verrückte Camper gefunden heute hier zu übernachten. Nicht alle sieht man, da es sehr zugezogen ist.



Der Wind pfeift heftig und wir freuen uns, dass unser Wohnmobil eine Standheizung hat.

Evtl. können wir morgen früh ja die Spitze des Berges sehen.


Nachtrag: Es ist jetzt der nächste Morgen und es regnet leider immernoch und der Berg ist nicht zu sehen 😅. Darum hier noch nachträglich, was man gesehen hätte 🙂.



Wir befinden uns mit dem Auto auf der Höhe der rechten beiden Bilder.

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