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Lake Wakatipu 🫧

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 18. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Heute haben wir unseren Camper entgegengenommen. Pünktlich um 10:30 Uhr sind wir, 200 Meter vom Hotel entfernt, beim Vermieter (Maui) angekommen. Der Prozess der Übernahme war deutlich umfangreicher als in Australien. Während uns dort nur die Schlüssel überreicht wurden mit dem Hinweis auf eine Seite mit Videos, welche die wichtigsten Funktionen des Campers beschreibt, musste hier sogar ein Test durchgeführt werden. Der Test hatte 7 sehr einfache Fragen. Obwohl ich der Angestellten mitteilte, dass ich genau das gleiche Modell schon in Australien gefahren bin, ließ sie sich im Nachgang an den Test nicht davon abhalten uns alle Funktionen zu beschreiben.



Der Vermieter Maui unterteilt sich in die Sparten Maui, Apollo, Britz und Mighty Camper. Sie alle haben die gleichen Autos und beschreiben oft nur das Alters des Autos. So ist Maui neuer als z. B. Britz. Obwohl wir "nur" Apollo gebucht hatten, haben wir Maui bekommen. Auch gut.


Der erste Weg führte zu New World, einem Supermarkt, einkaufen. Das Wichtigste bei Mietcampern ist immer der Kauf der Küchenrolle, um alle Klapperstellen, vornehmlich in der Küche, zu beseitigen. Neben den lebensnotwendigen Dingen musste zusätzlich auch noch eine Packung TimTam's mit. Obwohl dies eine australische Süßigkeit ist, gehört sie doch irgendwie dazu. Die Anleitung zum Essen der TimTam's reiche ich nach.



Im Anschluss ging es zu unserem ersten Campground, dem Queenstown Holiday Park Creeksyde. Am ersten Tag will man noch nicht so weit fahren, da ist der Campground am Rand von Queenstown perfekt. Ein hübscher Park mit schönen Grünflächen, Waschsalon (nach Singapur ist schon einiges an Wäsche zusammengekommen) und weihnachtlich geschmückten Aufenthaltsraum samt Küche.


(das letzte Bild ist vom Männerklo 😅)


Währen des Einsortieren des Autos sind wir auf einmal auf ein furchtbar nerviges Fiepen aufmerksam geworden, welches im ganzen Innenraum zu hören war. Alles stellten wir aus und an und hatten schon Sorge, mit der Elektronik würde etwas nicht stimmen und hatten Angst wieder zum Vermieter fahren zu müssen. Nach 5 Minuten konnte der in der Verpackung steckende Inhalator, welcher irgendwie beim Ausräumen angegangen war, als Übeltäter identifiziert werden.



Nachdem alles aufgeräumt und im Camper verpackt wurde, ging es in den 200 Meter vom Campground entfernten Vogelpark. Diesen wollten wir unbedingt mitnehmen, da er Kiwis hat, und das Auffinden von echten Kiwis in der Natur quasi ausgeschlossen ist. Diese sind stark vom Aussterben bedroht und leben im Freien nur noch in streng geschützten Gebieten, wo Menschen keinen Zutritt haben. Außerdem sind sie nachtaktiv und sehr scheu.

Leider kann ich keine eigenen Fotos zeigen, da das Fotografieren verboten war. In dem Raum war es eh zu dunkel.



Anschließend ging es zum Lake Wakatipu. Uns wurde erzählt, dass der See einen natürlichen „Herzschlag“ hat und sein Wasserspiegel etwa alle 25 Minuten steigt und fällt. Die Einheimischen nennen ihn liebevoll den „lebenden See“.

Obwohl wir dies nicht beobachten konnten, ist es ein schöner See mit einem hübschen Park nebenan, dem Queenstown Gardens.



Abschließend gab es Abendbrot. Glücklicherweise kann man im Gegensatz zu Australien im Winter nun draussen essen. Nicht das es heute für einen Sommerabend besonders warm gewesen wäre (ca 15 °C), aber zumindest ist es um 19:00 Uhr noch hell 😁.



Wir haben auch gleich noch das von Heike beim Entdecken frenetisch gefeierte Dessert Pavlova, benannt nach einer Tänzerin, die hier ein Gastspiel hatte, gekostet. Dabei handelt es sich um ein Baiser dessen inneres weich ist. Gewöhnlich wird es mit Sahne und frischen Früchten serviert. Wir haben es einfach so gegessen. Allgemeines Urteil: das gab's nicht zum letzten Mal.


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