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Im Goldrausch nach Greymouth

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 23. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute ist der erste Tag seit Queenstown, an dem mal nicht früh die Sonne scheint. Wie vom Wetterbericht vorhergesagt regnete es die Nacht durch und früh blieb noch ein leichter Nieselregen übrig.



Das Ziel sollte heute Greymouth sein, eine kleine Stadt an der West Coast. Zuvor führte die Straße wieder durch einige Serpentinen und unsere Schubladen in der Küche haben wieder alles gegeben was sie konnten 😅.



Im Bild hatten wir die Schublade schon wieder eingehängt, nachdem ich alsbald möglich an den Rand gefahren war.

Nach nochmaliger Sicherung der Kästen lief der Rest der Fahrt problemlos. In Linkskurven wurden zusätzlich besonders sacht gefahren 😅.


Die Gegend rund um Greymouth ist bekannt für das Gold schürfen, welches hier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts stattfand. So steuerten wir als Zwischenstopp zuerst den Shantytown Heritage Park an. Das Freilichtmuseum umfasst sowohl Originalgebäude aus der Frühzeit des Goldrausches als auch originalen Häuser aus der Umgebung, die abgebaut und hier wieder aufgebaut wurden.



Das Highlight des Parkes war die 140 Jahre alte Lokomotive, die schon 1885 auf genau dieser Strecke gefahren ist. Sie hatte die Aufgabe, die Baumstämme abzutransportieren, welche abgebaut wurden, um nach Gold graben/schürfen zu können.



Im 110 Jahre alten Waggon konnte man eine Station mitfahren, welche noch weiter in das Gebiet führte. Die Fahrt war sehr langsam, evtl. um die altersschwache Lok nicht zu überlasten.





Am Ziel angekommen konnte man noch einige alte Anlagen anschauen bzw. sich selbst im Gold schürfen versuchen. Die Möglichkeit den Urlaub rückfinanzieren zu können, konnten wir natürlich nicht ungenutzt lassen 😂.



Da die Ausbeute zwar schon ganz nett, aber noch nicht ausreichend war, fuhren wir ein Stück weiter zum Woods Creek Track. Bei diesem mitten im Urwald liegendem Pfad, konnte man sich alte Höhlen anschauen, in denen nach Gold gegraben wurde.


Um den Track zu erreichen, mussten wir die Maori Creek Road, auf der sich auch das Freilichtmuseum befand, noch 16 km weiter ins Landesinnere fahren.

Wir wussten, dass nicht die ganze Straße ausgebaut war und wir teilweise über Schotterstraße fahren mussten. Die Fahrt entpuppte sich schließlich als deutlich abenteuerlicher als erwartet. Die Straße wurde zusehends schmaler, bis sie vor mehreren umgestürzten Bäumen ein jähes Ende fand – ein Hindernis, das wir mit unserem Camper lieber nicht riskieren wollten. So stellten wir den Camper ab und liefen die restlichen 1,4 km zu Fuß.



Endlich angekommen starteten wir in den eigentlich Track. Wir waren vollkommen allein mitten im Urwald. So galt es steile Stufen zu erklimmen, Höhlen zu erkunden und eine Hängebrücke zu passieren.



Zurück am Auto und nach einem kurzen Einkauf im New World in Greymouth, war unser nächster Stop unser Campground. Dieser liegt absolut traumhaft direkt am Meer.



Am Abend gab es trotz Wolken noch einen goldenen Sonnenuntergang.



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