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Barfuß durch Marina Bay

  • Autorenbild: Sebastian
    Sebastian
  • 14. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Dez. 2025

Nach einer bewegten Nacht (Klimaanlage ausschalten, Klimaanlage anschalten, Klimaanlage noch kühler schalten) und der Frage wer wem die eine Bettdecke weg zieht, was am Ende nicht passiert ist, ging es gegen 9:00 zum Frühstück.

Noch leicht müde reihten wir uns in die Schlange zum Frühstücksraum ein. Ein Schild an der Wand deutete darauf hin, dass zu unserer Zeit generell der meiste Andrang zu erwarten ist 😅.


Am Ende ging es dann doch relativ schnell und wir konnten uns nah am Fenster hinsetzen. Normalerweise trottet man jetzt los und sammelt die typischen Dinge ein, die ein kontinentales Frühstück ausmachen (Brötchen, Marmelade, Ham & Eggs, Orangensaft etc.). Schnell wurde klar, dass es das hier eigentlich nicht gibt. Alles war asiatisch orientiert, was irgendwo logisch ist, wenn man mitten in Singapur ist, aber trotzdem hatten wir das nicht in so einem großen Hotel mitten in der Stadt erwartet.

So gab es alle möglichen Sorten Reis, Glasnudeln, frittiertes Hühnchen, Dumpling's (gefüllte Teigtaschen) und andere unbekannte, meist warme und herzhafte, Speisen in verschiedenen Töpfen.

Am Ende hat jeder irgendwas gefunden (Obst geht immer) und wir konnten in den Tag starten.


Der Weg führte uns in die Somerset U-Bahn Station. Diese befindet sich lustigerweise direkt unter unserem Hotel.


Nach dem Kauf von drei Dreitagestickets (ca. 18 € pro Person) ging es zur North-South-Line-U-Bahn. Alles ist extrem sauber und man sieht extrem wenig europäische und westlich aussehende Touristen. Das haben wir so nicht erwartet.

Der Taxifahrer erzählte uns gestern noch, dass alle Australier in Singapur einen Zwischenstopp mit Aufenthalt machen, welche nach Europa reisen und umgekehrt.


(normalerweise war deutlich mehr Los als auf diesen beiden Bildern)


Der Weg führte uns ins ArticSience Museum, von dem aus man einen wunderschönen Blick zur Stadt hatte.

Seine Architektur, entworfen von Moshe Safdie, ist so gestaltet, dass sie an die offene Blüte einer Lotusblume erinnert, die als Symbol für Willkommen in der Marina Bay dient. Evtl, weiß der eine oder andere, dass ich gerade ein dezent großes Puzzle der Welt zu Hause mache, da ist Singapur und dieses Museum ein Teil davon.



Noch bin ich damit nicht ganz fertig, aber man kann es erahnen 😅.

Im Inneren gab es eine interaktive Ausstellung, in welcher man durch verschiedene Themenwelten ging und Dinge kreieren und basteln konnte. Grundsätzlich lieben die Leute hier überall jede Form von digitaler Interaktion.



Die Fische und Tiere konnte man malen, diese wurden eingescannt und flogen dann durch den Raum.



Im Anschluss überkam uns der Hunger und es ging in ein wirklich hübsches Restaurant Namens KOMA.



Besonders lecker war das Lemon Yuzu Dessert (eine nachgebaute Zitrone aus Schokolade mit Limettenmouse und Yuzu-Gelee).



Nachdem wir Hanna im Anschluss ins Hotel gebracht haben, wegen des Jetlags hatten alle noch etwas mit Müdigkeit zu kämpfen, ging es für uns zum Merlion (eine Fabelwesen-Figur deren Kopf für den Namen der Stadt steht: "Singapura" bedeutet in Sanskrit "Löwenstadt") und dem größten Riesenrad Asiens, dem Singapur Flyer. Das Timing der Riesenradfahrt war perfekt, da es stark zu regnen anfing und wir so die Zeit im trockenen verbringen konnten.


(das letzte Bild bei schönem Wetter)


Nach Abschluss des Fahrt war es immernoch tüchtig am regnen und unsere Schuhe diesem Wetter definitiv nicht gewachsen und die nächste U-Bahn-Station eine Weile entfernt. So wurde nach einem kurzen Abstecher im Souvenirshop, wo wir uns Regenschirme besorgten, die Tour durch die Stadt wieder Richtung ArtSienceCenter Barfuß weitergeführt 😅.



Abends gab es noch einen Abstecher auf die Orchidroad, welche um diese Jahreszeit schön geschmückt ist.



Untermalt von weihnachtlichen Gesängen.


Nun sitzen wir wieder bei der Dachbar unseres Hotels am Pool und lassen den Tag ausklingen.




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